
Durch die Kämpfe im Norden von Mali sind bisher schon über 200'000 Menschen aus ihren Dörfern vertrieben worden. Etwa die Hälfte sucht Schutz in den Nachbarländern Algerien, Niger, Burkina Faso oder Mauretanien, die andere Hälfte versucht sich in sicherere Gegenden im Landesinnern durchzuschlagen. Die kleine Stadt Hombori liegt an der Route aus dem Kriegsgebiet nach Süden und Westen.

Hombori ist bitterarm und wie fast der ganze Sahel von der Dürre geplagt. Nicht nur für die Menschen fehlen die Nahrungsmittel. Auch die Futter- und Wasservorräte für die Tiere sind fast aufgebraucht. Weit und breit ist kein Regen in Sicht. Die erschöpft und hungrig in Hombori ankommenden Flüchtlinge sind für den Ort eine zusätzliche Belastung.

Deshalb hilft Caritas auch hier und verteilt Hirse und Speiseöl. Damit kann die grosse akute Not der Bevölkerung von Hombori wenigstens ein bisschen gelindert werden.
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